DiabloGamer | Diablo 2 & Diablo 3

Tag: jay wilson

Battle.net “2.0” – kostenpflichtige Dienste

by on Oct.17, 2008, under Diablo 3 News

Es ist kein großes Geheimnis, dass Diablo 3 keine monatlichen Abo-Kosten (wie WoW) verursachen wird. Blizzard fragt sich jedoch schon seit längerem, wie man ein paar Dollars machen kann, um Updates zu finanzieren.

Nun “verplapperte” sich Julian “Jay” Wilson auf der BlizzCon diesbezüglich:

“We are looking to monetize Battle.net so that we get to keep making these games and updating features.”

Rob Pardo (Blizzard Vize im Game Design) stellte im Interview mit Joystiq jedoch klar, dass wir kein 2. Hellgate London erwarten müssen. Es gehe vielmehr um kleine Features wie Namenswechsel, Serverwechsel oder ähnliches, die bereits in WoW kostenpflichtig waren.

We’re definitely not looking at turning Diablo into a subscription based game. It’s clearly not an MMO, so it’s not appropriate to do a business model like that.  […] We’re not talking about Hellgate or anything like that. […] We would never do something like say to get the full game experience, you’ll have to pay extra.

Soviel also zu diesem Thema.

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Wird Diablo 3 für den deutschen Markt zensiert?

by on Oct.14, 2008, under Diablo 3 News

Effektfreunde kommen in den neuen Diablo 3 Ingamevideos durchaus auf ihre Kosten. Blut an Boden und Wänden, Leichen von Monstern und vieles mehr sorgen für eine wunderbar düstere Atmosphäre, doch nun stellt sich uns die Frage:

“Was sagen unsere Zensur-Experten der USK zu dem Spektakel?”

Wie Blizzard mit einem möglichen 18+ Rating umgeht stellte Jay Wilson bereits mehrfach klar:

Wir können die Bluteffekte problemlos entfernen. Denn sie liegen als separate ›Grafikschicht‹ über den Gefechten. Deshalb haben wir auch kein Problem, Diablo 3 an die Jugendschutz-Bestimmungen anderer Märkte anzupassen. (BlizzCon 2008*)

Blizzard möchte mit Diablo 3 natürlich in erster Linie ein erfolgreiches Computerspiel schaffen. Dem würde ein Genre-untypisches 18+ Rating erheblich schaden, so dass man wohl keine Experimente eingehen wird. Die USK äußerte sich bisher allerdings noch nicht zu dem Thema. Bislang hat die Webseite von Blizzard ein 16er Rating. Da dort auch Trailer veröffentlicht werden, können wir also erstmal Entwarnung geben.

Vor der Einstufung hatte Blizzard stets darauf geachtet, dass die lokalisierte Version von Blizzard.com/Diablo3 den Bestimmungen der USK entspricht. Auch heute findet sich in der Ecke (unten/rechts) noch ein USK16 Logo.

Was bleibt also zu sagen?

Abwarten und Tee trinken. Wir wissen weder ob es eine Zensur geben wird, noch ob Blizzard nicht doch eine (zusätzliche) 18+ Version auf den Markt bringt und diese vielleicht nur online vertreibt. Für den Notfall bleibt uns Fans noch die internationale Version, die man problemlos im Web bestellen kann.

Diskussionen dazu könnt ihr wie immer im Forum führen.

Quellen: *) Gamestar

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Diablo 3 – Jay Wilson im Interview bei AusGamers

by on Oct.07, 2008, under Diablo 3 News

Die Kollegen von AusGamers (“Australia´s Games Community”) hatten wohl einen längeren Heimweg vor sich, nach dem sie Jay Wilson auf der Games Convention in Leipzig interviewn konnten. Unbemerkt von den europäischen Fansites veröffentlichten sie bereites vor knapp 2 Wochen den dazu gehörigen Artikel.

Im Interview fällt schnell auf, dass Jay Wilson Diablo 3 wieder als MMO betitelt, obwohl er dies in anderen Interviews immer abstreiten wollte. Gibt es vielleicht noch einige “Massivly”-Features, auf die wir uns freuen können?

Jay Wilson: Obviously the MMO space is a big influence and one of the reasons we ended up making an MMO was because we liked them so much.

Weiter spricht Jay Wilson über den Koop-Modus in Diablo 3. Er stellt vergleiche zu Diablo 2 an, wo laut seiner Sicht einige Fehler gemacht wurden. So legt er eine Statistik vor, laut der das durchschnittliche Bnet-Game nur 1.2 Spieler hat. Das es sich hier großteils um Tradegames mit unnützen Items handelt, wird aber schnell vergessen.

Jay Wilson: The average game size on battle.net in Diablo 2 games is 1.2 players – which basically means almost everyone is playing games by themselves.

Die Playerkiller unter euch werden nicht begeistert sein, aber es wird vermutlich kein “Instant-Host” (feindlich stellen) von Gegnern mehr geben. Ob dies mit einem Timer versehen wird, oder beide Spieler in der Stadt sein müssen, bleibt noch Spekulation. Aus meiner Sicht raubt es dem Spiel einen großen Teil seiner Spannung, da eine wichtige Motivation des PvP weg fällt. Playerkiller und Gruppen die diese bekämpfen gehören einfach zu Diablo.

Kein “Grabbing” von Gegenständen

Jay Wilson: Now loot drops on a per-player basis, so if we’re all playing a game together and the four of us are all killing monsters – if you kill a monster while 3 of us are nearby, it could drop an item for every one of us.

Die Items fallen in Diablo 3 also “pro Spieler”, so dass man sich nicht mehr drum schlagen muss. Vermutlich fallen dann auch keine identischen Gegenstände, da Jay Wilson den Vorteil des “untereinander Tradens” mit diesen Sachen hervor hebt. Es wird also nun Koop-MF-Runs geben, wie man sie in D2 leider vermisst hat.

Nun kam die Frage auf, wie viele Items die Monster in etwa fallen lassen.

Jay Wilson: Diablo 2 drops way less loot then World of Warcraft. […] In WoW, it’s very uncommon for a monster to drop nothing and drops often contains multiple items.

Diablo 2 soll laut Jay 50% weniger Loot produzieren als WoW. Dabei wird leider komplett ignoriert, dass es in Diablo 2 etwa nur 1/10 der Zeit benötigt, eine vergleichbare Monstergruppe zu töten. Ebenso dauert der Kampf gegen “Bosse” in WoW meist mehrere Minuten. Man vergleiche einen Travincal-Run (Diablo 2 – Char z.B.  Goldfind-Barbar) mit jeder erdenklichen Spielszene aus WoW, die ebenfalls in ~2 Minuten  wiederholbar ist. (ein Bild dazu reiche ich nach)

Schutz vor Cheats

Ob es nun eine positive News ist, wird sich zeigen: Jay Wilson bestätigt, dass sich das gleiche Team um den Schutz vor Cheatern kümmern wird, wie es auch schon zu WoW oder Diablo 2 Zeiten war. Blizzard hat (wie es aussieht) ein spielübergreifendes Team, welches sich ausschließlich mit Sicherheitsfragen befasst. Diablo 2 muss man dann wohl vor diesem Hintergrund mittelmäßiges Gesellenstück bezeichnen, da das komplette Konzept an jeder Ecke zum Cheaten ermuntert.  In WoW gab es leider auch zahlreiche Cheats und Bots.

Singleplayer > Multiplayer?

Das Grundgerüst von Diablo 3 basiert (weiterhin) auf dem Singleplayer Modus. Blizzard arbeitet aber zeitgleich am Multiplayermodus, so dass beide zügig fertig werden. Es könnte also (wieder) der Fall sein, dass Diablo als fertiges Singleplayer- , jedoch Patch-bedürftiges Multiplayer-Game ausgeliefert wird. Grad im Bezug auf Balance ist das in der heutigen Zeit völlig normal.

Jay spricht weiterhin über die Vorzüge früher Demos und lässt auf die Frage zum Release-Date sein übliches “… when it´s done” los 😉

Den kompletten Artikel (engl.) findet ihr hier.

Viel Spaß beim Lesen.

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Diablo 3 : Jay Wilson spricht mit Buffed.de

by on Sep.24, 2008, under Diablo 3 News

Die bekannte Rollenspiel-Page “Buffed.de” sprach mit Jay Wilson über Diablo 3.

Eine kleine Zusammenfassung in Stichpunkten:

  • Über PvP will Jay noch nichts erzählen
  • Es wird wieder Söldner geben
  • Chars können NICHT mehr ablaufen
  • Ein “Spielabschnitt” dauert ca. 15 Minuten (bis zum Stop-Point)
  • Jay Wilson / Blizzard mag Konsolen 😉

Zitat:

“Als wir Diablo 3 für PC und Mac ankündigten, freuten sich viele PC-Fans – frei nach dem Motto „Scheiß auf die Konsolen!“. Aber wir mögen Konsolen.”

Jay Wilson, Lead Designer von Diablo 3

Zum kompletten Artikel geht es hier : http://www.buffed.de/features/3519/spielmodi-15-minuten-spielabschnitte-und-spieleentwicklung

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Jay Wilson : Interview auf VideoGamer.com

by on Sep.17, 2008, under Diablo 3 News

Blizzard Art Director Jay Wilson scheint neben Interviews kaum andere Hobbys zu haben. Jetzt melden sich die Kollegen von VideoGamer mit ihrem bereits auf der GC Leipzig geführten Interview zu Wort.

Jay plaudert auch einige persönliche Game-Vorlieben aus. z.B. steht er auf WoW (oh Wunder!), City of Heroes, PS3 Ratchet & Clank, C&C 3, GTA IV und Mass Effect. Ansonsten daddelt er grad den ganzen Tag Diablo 2. Soviel also zu seinen anderen Hobbys 😉

Andere Themen des Interviews sind:

  • Koop-Play Features die von Diablo II zu III übernommen werden
  • Loots (Items) und deren Balance
  • Verlassen des ehem. Art Directors “Brian Morrisroe” und der Zusammenhang mit der Kritik an der Optik von D3
  • Multiplayer / Singleplayer Focus
  • Große Änderungen im Koop-Modus
  • Gründe warum man sich D3 kaufen soll
  • Bestätigung : Barb ist die einzige Klasse aus D2 (Gründe dafür)
  • Gründe für Blizzards “frühe” Vorstellung der Entwicklung

Das komplette Interview findet ihr hier auf VideoGamer.

Das “Car-jackig” Quest im GTA4-Style wurde nebenbei bereits letzte Woche integriert *G*

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Interview mit Jay Wilson

by on Aug.24, 2008, under Diablo 3 News

Hallo Diablofans,

Jan Fratzer, ein befreundeter Redakteur auf Looki.de führte in Zusammenarbeit mit Diablogamer.com ein Interview mit Jay Wilson, dem Diablo3 Lead Designer durch.

Da zahlreiche andere Seiten teilweise völlig belanglose Dinge gefragt haben, bin ich recht froh über das Resultat. Die Fragen stammen großteils aus unserer Community, doch leider konnten wir aus Zeitmangel nicht alles unter bringen.

Die Auswahl der Fragen hat Jan nachher übernommen, nach dem ich ihm eine nette Zusammenstellung eurer Vorschläge übergeben hatte.

Lest selbst und diskutiert bei uns im Forum mit:

Jan: Hi Jay! Danke, dass du dir die Zeit genommen hast. Könntest du dich zuerst einmal unseren Lesern vorstellen?

Jay Wilson: Hi! Mein Name ist Jay Wilson und ich bin der Lead Designer von Diablo 3.

Jan: Die Diablo-Reihe ist ein wahrer Klassiker. Kannst du unseren Lesern beschreiben, was genau die Reihe in deinen Augen ausmacht und inwiefern ihr Diablo mit dem nunmehr dritten Teil erweitern wollt?

Jay Wilson: Nun, als wir mit den Arbeiten an Diablo 3 begannen, wollten wir an die wichtigsten Aspekte der Vorgänger anknüpfen. Im Vordergrund stand dabei die Zugänglichkeit des Titels. Daher entschlossen wir uns, die isometrische Perspektive und das damit verbundene Gameplay beizubehalten. Auch das Setting, die unzähligen Items und das kooperative Spielen war uns sehr wichtig.

All diese Elemente sind für ein Spiel wie Diablo entscheidend. Natürlich sollen die Kämpfe sehr zufrieden stellend sein. Wenn man mit einer Axt oder einem Kampfstab auf die Monster einschlägt, muss es sich einfach gut anfühlen. Um dies zu erreichen, legten wir sehr viel Wert auf die Animationen und die Soundeffekte. Dadurch versuchten wir, den Spieler auch auf lange Sicht bei Laune zu halten.

Jan: Inwiefern versucht ihr mit dem nunmehr dritten Teil das Gameplay zu verbessern und welcher Teil war der Herausfordernste für dich als Lead Designer des Spiels?

Jay Wilson: Ich denke, die beiden herausfordernsten Aspekte sind sowohl die Zufälligkeit der Kämpfe als auch das kooperative Spielen. Wir designen die Einzelkampagne stets in Hinsicht, diese auch auf für mehrere Spieler im Coop-Mode zugänglich zu machen. Tritt also ein zweiter dem laufenden Spiel bei, heben wir nicht nur den Schwierigkeitsgrad der Kämpfe an, weiter heißt das allerdings auch, dass die eigentlichen Quests jederzeit an die Anzahl der Spieler angepasst werden müssen. In Hinblick auf die Zufälligkeit stehen wir ebenfalls immer vor einer großen Herausforderung. Aufgrund der Tatsache, dass die Kämpfe in Diablo 3 niemals vorgegebenen sind, sondern stets generiert werden, müssen wir darauf achten, dass das Aufeindertreffen mit Gegner so gestalten, dass sie weder zu leicht, noch zu schwer sind. Ferner steht man als Designer bei den Items, welche ihren Weg finden, oft vor einer schwierigen Entscheidung.

Jan: PvP (Player versus Player) spielt in der Diablo 2 Community eine entscheidende Rolle. Welche PvP-Features sind für Diablo 3 geplant? Womöglich findet der Titel ja seinen Weg beispielsweise in den World Cyber Games?

Jay Wilson: Wir wollen definitiv dedizierte PvP-Modi hinzufügen, allerdings haben wir uns in dieser Hinsicht noch nicht festgelegt. Aktuell testen wir noch, welche Aspekte ihren Weg diesbezüglich in das Spiel finden werden. Klar sind wir uns bewusst darüber, dass Spieler sich in Diablo 2 duelliert haben, was an und für sich komisch ist, denn PvP war in Diablo 2 nie als wirklicher Modus vorgesehen.

Einerseits möchten wir PvP mit dem dritten Teil weiter fördern und Support bieten, andererseits werden wir versuchen, einigen Elementen dabei aus dem Weg zu gehen, unter denen der Coop-Modus des Spiels leiden würde.

In Diablo 2 war es der Fall, dass die Spieler durch die PvP-Möglichkeiten, die man hatte, nicht das Bedürfnis hatten, miteinander zu spielen. Das war natürlich nie unsere Absicht. Was wir nun versuchen, ist es den kooperativen Aspekt des Spiels zu fördern, indem wir den PvP-Modus von dem kooperativen trennen. Wie dies genau aussehen wird, kann ich allerdings noch nicht sagen. Aber soviel sei gesagt: Spieler die Diablo und PvP lieben, werden feststellen, dass Diablo 3 PvP besser unterstützen wird, als es andere Spiele bislang haben. Unser Hauptfokus liegt aber definitiv auf dem Coop-Modus.
Jan: Es wurde bereits angesprochen, dass die Steuerung in D3 vereinfacht werden soll. So soll das komplette Spiel mit der Maus spielbar sein. Wie genau hat man sich das vorzustellen?

Jay Wilson: Ja, in Diablo 3 führen wir die Tradition fort, das komplette Spiel mit der Maus spielbar zu machen. Das soll natürlich nicht heißen, dass man die Tastatur nicht benutzen kann. In der Tat haben wir einige neue Features in Hinsicht auf die Steuerung implementiert. So lassen sich die einzelnen Skills entweder mit Tab oder dem Mausrad wechseln. Weiter haben wir eine Hotbar integriert, welche dem Spieler vier Skills nutzen lässt. Aus diesem Grunde haben wir uns auch dazu entschlossen, die Belegung der F-Tasten zu entfernen. Die Hotbar wird durch seinen Komfort viele Freunde finden, da sind wir uns sicher.

Jan: Wie schon Diablo 2 soll der dritte Teil wieder in Akte unterteilt werden. Wie haben die Spieler die Größenverhältnisse zwischen einem Diablo 2- und Diablo 3-Akt vorzustellen und wie lang wird man etwa am Story-Part eines Aktes spielen? Wie viele Akte wird es voraussichtlich geben?

Jay Wilson: Ja, obwohl es von uns zu Beginn der Entwicklung von Diablo 3 gar nicht geplant war, das Spiel in Akte zu unterteilen, hat es sich mit der Zeit einfach „natürlich“ angefühlt es doch zu tun, also dachten wir uns, warum wir dagegen ankämpfen sollten. Wir können allerdings nicht genau sagen, ob sich die Größenverhältnisse der Akte sich von denen von Diablo 2 unterscheiden. Wir streben jedenfalls eine ähnliche Spielzeit wie in Diablo 2 an.

Jan: Ist es schon abzusehen, ob es Diablo 3 dem Spieler verschiedene Handlungsstränge oder ein alternatives Ende bieten wird?

Jay Wilson: Ich würde nicht soweit gehen und sagen, dass wir auf ein alternatives Ende abzielen, wir versuchen dem Spieler allerdings den Eindruck zu verschaffen, mit seinen Handlungen, die Welt zu beeinflussen. Verschiedene Stränge wird es aber, aller Voraussicht nach, nicht geben.

Jan: Freier Handel mit Items war einer der großen Unterschiede zu WoW. Wird es weiterhin möglich sein, alle Items frei zu tauschen? Müssen Spieler sich auf einen Kompromiss zwischen beiden Systemen einstellen, um z.B. den Handel mit Questbelohnungen zu unterbinden?

Jay Wilson: Tatsächlich diskutieren wir innerhalb des Teams darüber. Meine persönliche Meinung ist, dass Diablo ein Spiel basierend auf Handel, während WoW ein auf Raids basierendes Spiel ist. Wer die besten Items in Diablo ergattern will, handelt mit anderen Spielern. Würden wir das Handeln in Diablo 3 einschränken, würden wir gleichzeitig dem Herz des Spiels einen Pflock verpassen. Das freie Handeln stellt, meiner Ansicht nach, einen unabdingbaren Teil des Spiels dar und daher werden wir den Handel auch nicht großartig einschränken.

Jan: Für viele Spieler waren die Einschränkungen in Hinsicht auf das Inventar in Diablo 2 ein Dorn im Auge. Inwieweit habt vor geplant, das Spiel diesbezüglich zu verbessern?

Jay Wilson: Mit dem Inventar verhält es sich ähnlich, wie mit der Laufgeschwindigkeit – der Spieler kann von beidem nicht genug bekommen. Prinzipiell kann man sagen, dass, egal wie viel Platz man den Spielern zur Verfügung stellt sie stets mehr haben möchten. Ich gebe zu, dass die Einschränkungen bezüglich des Inventars in Diablo 2 zu groß waren. Wir haben definitiv die Absicht, die Spieler in Diablo 3 mit mehr Platz im Inventar zu versorgen.

Jan: Die Diablo-Reihe war niemals dafür bekannt, hohe Hardwareanforderungen für ihre Zeit zu haben. Wie sieht es in dieser Hinsicht bei Diablo 3 aus? Reicht ein aktueller Rechner aus, um Diablo 3 beim Release flüssig spielen zu können?

Jay Wilson: Nun, der Release ist noch in weiter Ferne, sodass wir über die Voraussetzungen noch nicht viel sagen können, allerdings setzen wir, wie in allen anderen Blizzard-Titeln, alles daran, dass unser Produkt auf so vielen Systemen wie möglich anständig läuft. Spieler, die für Diablo 3 mit einem neuen PC liebäugeln, würde ich raten, bis zum eigentlichen Release des Spiels zu warten und dann einen für die Zeit durchschnittlichen Rechner zu kaufen. Auf diesem wird das Spiel mit Sicherheit ausgezeichnet laufen.

Jan: Schon seit geraumer Zeit ist die Physik ein wichtiger Bestandteil von Computerspielen. Hat Blizzard vor, auf diesen Zug aufzuspringen und Diablo 3, beispielsweise mit Hilfe der Euphoria-Engine, zu noch mehr Realismus zu verhelfen?

Jay Wilson: In Diablo 3 nutzen wir die Havok Physics-Engine. Wir sind allerdings ganz vorsichtig in dieser Hinsicht, schließlich wollen wir, dass das Spiel auf möglichst vielen PC schnell läuft. Ähnlich verhält es sich auch bei unserer Grafikengine. Unsere Technologie ermöglicht aktuell Techniken wie Normalmaps, Per-Pixel-Shading, Reflektionen und vieles mehr. Wir nutzen momentan aber nur einen Bruchteil dieser ganzen Methoden. Bevor etwas in das Spiel implementieren, stellen wir uns die Frage, ob dadurch die Leistung stark darunter leidet, oder nicht. Aus diesem Grunde legen wir unseren Fokus eher auf das künstlerische Design des Spiels, als auf moderne Grafik-Technologie. Dadurch sieht das Spiel sehr gut aus und läuft dennoch sehr, sehr schnell.

Jan: Diablo 3 wird für den PC erscheinen. Wird es ein Exklusiv-Titel, oder können Konsolenspieler noch hoffen?

Jay Wilson: Aktuell haben wir in dieser Hinsicht noch nichts Konkretes geplant, aber wir sehen uns bei Blizzard nicht als Entwickler für PC-Spiele, sondern als reine Spiele-Entwickler.

Die Spiele, die wir entwickeln, funktionieren auf dem PC jedoch ein wenig besser, als auf Konsolen. WoW ist dafür ein gutes Beispiel. Wir geben uns Mühe, unsere Spiele so gut wie möglich zu machen und haben daher meist keine Zeit, uns mit den verschiedenen Steuerungsmethoden und -Anpassungen unterschiedlicher Plattformen auseinander zu setzen.

Von all den Spielen, die wir bislang entwickelt haben, stellt Diablo aber noch den Titel, der noch am leichtesten umzusetzen wäre, dar. Es würde zwar einige, kleine Probleme bei einer Umsetzung geben, allerdings dürften diese keine große Herausforderungen für uns darstellen. Aktuell legen wir unseren Fokus aber klar auf die PC-Version. Ich kann nicht sagen, ob es eines Tages eine Konsolen-Version geben wird, nur, dass wir aktuell nicht daran arbeiten.

Jan: Vielen Dank für das Interview!

Quelle :http://www.looki.de/games/gc_08_interview_mit_jay_wilson_spezial_a3657_1.html

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Fragen an Jay Wilson (D3 Lead-Designer) !

by on Aug.13, 2008, under Diablo 3 News, Diablo Universum

Hallo Diablofans,

ja, ihr hört richtig. Ihr könnt Jay Wilson, dem Design-Chef des Diablo3-Projektes bei Blizzard Entertainment exklusive Fragen stellen. Das Interview ist für nächste Woche geplant und wird von einem befreundeten Redakteuer des Spielemagazins “Looki” geführt.

Was wolltet ihr schon immer über Diablo 3 wissen?

Interessiert ihr euch für die PvP-Features und mögliche Turniere? Habt ihr Fragen zum Item-System oder wollt ihr Details zur Story wissen?

Meldet euch einfach bei uns im Forum an und stellt eure Frage(n). Zu den besten Fragen wird Jay Wilson Rede&Antwort stehen. Also seid kreativ und schaut euch vorher an, was die anderen Magazine wie MTV-Multiplayer bereits geklärt haben.

Fragen könnt ihr einfach in unser dazu gehöriges Forentopic posten.

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Diablo3 : Nicht auf der Games Convention

by on Aug.12, 2008, under Diablo 3 News, Diablo Universum

Wie Blizzard Entertainment bekannt gab, wolle man sich auf der GC auf die Titel World of Warcraft (Wrath of the Lich King) und Starcraft 2 konzentrieren. Vielleicht hat Blizzard auch noch keine spielbare Demo von Diablo 3 fertig, die sie der Öffentlichkeit präsentieren wollen. Auf der nächsten Blizzcon erfahren wir sicherlich mehr dazu.

Unterdessen bestätigte Jay Wilson (Blizzard Lead Designer), dass es sich bei Diablo 3 ganz sicher nicht um den letzten Teil der Saga handeln wird. Das ist natürlich nicht sonderlich überraschend, da Blizzard mit der Marke Diablo eine treue Fanbase gefunden hat. Danke an Tracey John von MTV Multiplayer für diesen Bericht.

Quellen : gamestar, mtv-multiplayer

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Diablo3 : Kein Necromancer

by on Aug.06, 2008, under Diablo 3 News, Diablo Universum

Gestern wurden auf MTV Multiplayer weitere Details zur Char-Klasse des Hexendoktors und seiner Ähnlichkeit mit dem Totenbeschwörer bekannt gegeben.

Dabei stellte Jay Wilson (leitender D3 Designer) klar, dass es auf Grund der großen Ähnlichkeiten zwischen Doktor und Necro letzteren nicht in Diablo3 geben wird. Vor allem wolle man keine 3D-Version von Diablo2 machen, so dass wir uns vermutlich noch auf einige neue Klassen freuen dürfen.

Übernommen wurde bis jetzt lediglich der Barbar. Vermutlich erwartet uns noch eine Zauber-Klasse (Magier aus dem Viz Jerei Clan), wie es sie auch schon in Diablo 1 gab. Weiterhin bietet sich eine “Paladin-ähnliche” Klasse an, da die Story rund um die Stadt Kurast eine große Rolle spielen wird.

Es ist nicht bekannt, ob die 5 Klassen bis zu einer möglichen Erweiterung von Diablo 3 ein festes Limit sein werden. Wie es bis jetzt aussieht, bleibt es allerdings bei den 8 Spielern pro Game.

Wir halten euch auf dem Laufenden.

Quelle : MTV Multiplayer

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Diablo 3 : Bunte Farben bleiben?

by on Aug.05, 2008, under Diablo 3 News, Diablo Universum

Wie Jay Wilson, Chef-Designer bei Diablo 3 in einem Interview bekannt gab, werde es wohl keine großen Änderungen an den “bunten Farben” in D3 geben.

Er wurde mit der kritischen D3-Petition (“Macht D3 dunkler!”) und einigen Screenshots konfrontiert, die er auch gleich kommentierte. Alle Bilder waren mit Photoshop nachbearbeitet und in dieser Optik rein technisch garnicht realisierbar. Übermäßige Licht-/Schattenspiele verbrauchen in einem 3d Spiel einfach zu viele wertvolle Ressourcen. Da D3 allerdings auch auf älteren Rechnern laufen soll, wurde derartiges schnell verworfen.

Andere Fan-Pics würden durch fehlenden Kontrast zu unübersichtlich, da sich die Spielchars kaum noch vom Hintergrund abheben, so Wilson.

Zitat:

When you pull all the color out of the environment and you make it too homogeneous across the game, essentially what you’re doing is you’re pulling away the player’s reward of feeling like they’ve progressed because the area they’re in now looks like the area they were in 30 to 45 minutes ago.

Das hört sich schon sehr eindeutig an. Wie es aussieht, lässt sich Blizzard von den knapp 50k Unterzeichnern der Petition nicht beirren und verfolgt seinen Kurs weiter.

Quelle : Interview auf MTV Multiplayer

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