Diablo 3 Auktionshaus – Echtgeld Handel & Ökonomie

Man könnte fast glauben, Blizzard habe aus dem Erfolg von D2JSP seine Schlüsse gezogen und diese in Diablo 3 einfließen lassen, denn das vor knapp einer Woche in die Beta integrierte Auktionshaus soll mit einem Echtgeld-Konto daher kommen.

Positiv bleibt, dass der Ebay-Handel und Shop-Spam damit ein Ende haben dürfte und die User auch vor Betrügern besser geschützt werden.  Das Auktionshaus  (ganz im Stil von World of Warcraft) erlaubt dabei sicheres und komfortables Tauschen von Gegenständen ohne jede Gefahr.

Ein leicht negativer Beigeschmack bleibt allerdings, denn Echtgeld zerstört häufig die Ökonomie eines Spieles.  Da unterscheidet sich Diablo nicht von der realen Wirtschaft, wo der Druck von frischem Geld in der Regel die Preise steigen lässt.

Nur wie erhält man sein Vermögen nun in Diablo 3?

Aus Diablo 2 kann man dabei lernen, dass sich dauerhaft begehrte Verbrauchsgüter im Gegensatz zu der virtuellen Währung „FG“ als relativ wertstabil erwiesen haben. Man beachte z.B. die Preise für Craftsets wie (RAL, PA, CRAPJEWEL).

Ob dies in Diablo 3 auch möglich sein wird, hängt natürlich von den kommenden Patches und Erweiterung(en) ab, die jegliche Verbrauchsgüter entweder beibehalten, oder entwerten könnten.

Nicht zu letzt wird mittels der bereits 2008 angekündigten char-/ oder accountgebundenen Items (BoE) eine gewisse Stabilität erhalten, die es in Diablo II nicht gab.

Mein Fazit:  Sauber gebalanced ein insgesamt guter Schritt.

 

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