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Jay Wilson über Gewalt und Zensur

by on Aug.25, 2009, under Diablo 3 News

Diablo III Chef Designer Jay Wilson sprach gestern mit Wired.com über die Gewalt in Diablo III

Die ehemalige MTV Redakteurin Tracey John traf zufällig auf der Blizzcon eine Frau und ein kleines Mädchen, die grade Diablo 3 spielten. Nach einer kurzen Unterhaltung stellte sich raus, dass es sich dabei um die Ehefrau und die 9jähriger Tochter von Jay Wilson handelte.

Dies wurde zum Anlass genommen, um die Gewalt in Diablo 3 näher zu beleuchten.

Jay Wilson hatte das (M-rated) Spiel seiner Tochter nur gezeigt hat, weil es eben sein eigenes Werk ist.  Normalerweise spielt seine Tochter eher Spore oder gelegentlich WoW.

Hier eine kurze Zusammenfassung:

  • Jay berichtet über seine Familie und warum er seiner Tochter ein Spiel wie Diablo 3 zeigt
  • Generell ist Diablo III  weniger blutig, als man es bei den Gameplays vermuten könnte. Die “sich aufschlitzenden” Fallens sind da eine Ausnahme. Jay (als Designer) tendiert lediglich dazu, das Benötigte umzusetzen-
  • Es existiert eine spezielle Todesanimation, bei der man das Skelett aus einem Gegner prügeln kann. Dies war ursprünglich für normale Monsterkills gedacht, doch wurde nun für besondere Ereignisse aufgespart.
  • Es wird einige Möglichkeiten des Jugendschutzes geben. So wäre denkbar, dass man das “Gore Level” von Diablo III per Setup reduzieren kann.
  • In einigen Regionen (speziell Deutschland und Australien) muss Diablo III zensiert werden. Dabei gibt es allerdings keine großen Probleme – China hingegen ist etwas komplizierter. Ob Diablo 3 jemals in China erscheinen wird, ist fraglich.

Jay Wilson:

“Definitely for regions like Germany and Australia, we will have to change blood if we’re going to sell there. And that’s fine. Those are the standards for those regions, and we don’t really have a problem with catering to what they need and what they want. But China’s going to be hard for us. Because a lot of the restrictions there are really… we may not be able to do them. It may not be possible. With our relationship with NetEase, we recently got new information about what China really wants, and it’s a lengthy list. It’s really hard for us to cater to. We’ll try. There’s no reason we wouldn’t want to go there, but there is a certain point where we’d have to redo so much of the game that it’s not viable anymore.”

Das komplette Interview findet ihr hier.

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